Sportschützen 1959 Schweinfurt e.V. 
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Vereinssatzung



Kopie der Satzung der Sportschützen 1959 Schweinfurt e.V.

  

§1

Name und Sitz des Vereins:

Der Verein führt den Namen

Sportschützen 1959 Schweinfurt e.V.

Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Schweinfurt unter der

Nr. VR115

eingetragen und hat seinen Sitz in Schweinfurt.

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. 

§2

Zweck des Vereins:

Der Verein dient der Pflege und Ausübung des Gewehr-, Pistole-, Bogen- und Armbrustschießens auf sportlicher Grundlage, der Abhaltung von Veranstaltungen schießsportlicher Art sowie der Förderung der körperlichen und seelischen Gesundheit seiner Mitglieder, insbesondere der Jugend durch Pflege der Leibesübungen und Kameradschaft.

Er ist Mitglied des Deutschens Schützenbundes und des Bayerischen Sportschützenbundes, deren Satzungen er anerkennt.

§3

Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereines.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch verhältnismäßig hohe Vergünstigungen begünstigt werden.

§4

Geschäftsjahr:

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§5

Mitgliedschaft:

1. Der Verein hat:

a) Aktive Mitglieder über 18 Jahre

b) Jugendliche Mitglieder unter 18 Jahre

c) Ehrenmitglieder

2. Zur Aufnahme ist schriftliche Anmeldung erforderlich. Mitglieder können alle Personen werden, die sich in geordneten Verhältnissen befinden und über einen guten Leumund verfügen und ein Führungszeugnis vorlegen.

Über die endgültige Aufnahme entscheidet der Ausschuß.

3. Jedes neuaufgenommene Mitglied erhält auf Wunsch eine Satzung zum Selbstkostenpreis. Das neuaufgenommene Mitglied verpflichtet sich durch seine Beitrittserklärung, die Satzung des Vereins anzuerkennen und zu achten.

4. Mitglieder, die sich um den Verein ganz besondere Verdienste erworben haben, können von der Hauptversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

§6

Rechte und Pflichten der Mitglieder:

Die Mitglieder haben freien oder ermäßigten Zutritt zu allen Vereinsveranstaltungen sowie freie Benutzung von vereinseigenen Pistolen, Gewehren und Schießanlagen. Ausnahmen werden durch Ausschußbeschluß von Fall zu Fall bestimmt.

Jedes Mitglied ist verpflichtet, den Verein nach besten Kräften zu fördern, die festgesetzten Beiträge zu leisten und die von der Vereinsleitung zur Aufrechterhaltung des Schießbetriebes erlassenen Anordnungen zu respektieren.

Mitglieder, die die Vereinsinteressen schädigen und trotz wiederholter Mahnung nicht davon ablassen, können aus dem Verein ausgeschlossen werden. Das gleiche gilt, wenn die Vereinsbeiträge nach Fälligkeit trotz Aufforderung nicht innerhalb einer Frist von einem Monat bezahlt werden.

Ehrenmitglieder genießen alle Rechte der ordentlichen Mitglieder.

§7

Erlöschen der Mitgliedschaft:

Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod oder schriftlicher Austrittserklärung auf den

Schluß des Kalenderjahres mit einer Frist von einem Monat. Der Beitrag ist bis zum

Erlöschen der Mitgliedschaft zu bezahlen.

Ein Vereinsmitglied kann durch Beschluß des Ausschusses ausgeschlossen werden ( §6, Abs. 3). Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende.

Das ausgeschlossene Mitglied ist berechtigt, in der nächsten Hauptversammlung schriftlich oder mündlich Berufung einzulegen, die durch Beschluß endgültig entscheidet. Der ordentliche Rechtsweg ist nicht ausgeschlossen.

Ausgetretene und ausgeschlossene Mitglieder verlieren jedes Anrecht an den Verein und seine Einrichtungen.

§8

Beiträge der Mitglieder:

Jedes Vereinsmitglied bezahlt einen Jahresbeitrag, dessen Höhe von der Hauptversammlung bestimmt wird.

Sämtliche Einnahmen des Vereins sind zur Erfüllung des Vereinszweckes ( §2, §3) zu verwenden.

§9

Leitung und Verwaltung:

1. Der Vorstand leitet die Vereinsgeschäfte und vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich.

2. Der Vorstand des Vereins im Sinne des § 26 BGB sind der/die Vorsitzende und der/die
stellvertretende Vorsitzende. Beide Vorstandsmitglieder sind jeder für sich allein vertretungsberechtigt.
Die Vorstandschaft besteht aus dem/der Vorsitzenden, dem/der stellvertretenden
Vorsitzenden, dem/der Kassier/in, dem/der Schriftführer/in, einem oder mehreren Sportleiter(n) , dem/der 1. Jugendleiter/in 
(soweit notwendig) und sieben Beisitzern.

3. Die Vorstandschaft wird von der Hauptversammlung auf jeweils drei Jahre gewählt. Die Vorstandsmitglieder bleiben bis zur Wahl ihrer Nachfolger im Amt.

4. Der Vorstandschaft obliegt es, die Veranstaltungen des Vereins festzulegen, sowie Sonderkommissionen zur Erledigung bestimmter Angelegenheiten zu bestellen. Sie entscheidet in allen in den Satzungen vorgesehenen Fällen. Die Sitzungen werden geleitet vom/von der Vorsitzenden, im Falle seiner/ihrer Verhinderung vom/von der stellvertretenden Vorsitzenden. Über die Sitzungen und Beschlüsse wird vom/von der Schriftführer/in Protokoll geführt, das vom/von der Sitzungsleiter/in gegenzuzeichnen ist.

5. Fällt ein Mitglied der Vorstandschaft vor einer Hauptversammlung aus, sei es durch Tod, Rücktritt oder dergleichen, so ist der Ausschuß berechtigt, eine Ersatzperson zu wählen, die an die Stelle des/der Ausgeschiedenen bis zur nächsten Hauptversammlung tritt.
Diese Bestimmung findet auf den/die Vorsitzenden des Vereins keine Anwendung.

§10

Die Hauptversammlung wählt auf die Dauer von drei Jahren zwei Kassenprüfer/innen. Sie haben vor dem Rechnungsabschluß eine ordentliche Kassenprüfung vorzunehmen und der Hauptversammlung Bericht zu erstatten.

Sämtliche Organe des Vereins üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus. 

An kein Vereinsmitglied darf ein Gewinnanteil, Zuwendungen, unverhältnismäßig hohe
Vergünstigungen oder ähnliches bezahlt werden.

§11

Die Hauptversammlung wird geleitet vom/von der 1. Vorsitzenden, im Falle seiner/ihrer Verhinderung vom/von der 2. Vorsitzenden. Die Einladung muß spätestens zwei Wochen vorher schriftlich oder durch Zeitungsanzeige unter Mitteilung der einzelnen Punkte der Tagesordnung erfolgen.

1. Die Tagesordnung soll folgende Punkte enthalten:

a) Bericht des/der Vorsitzenden und seiner/ihrer Mitarbeiterinnen über das abgelaufene Geschäfts- und Sportjahr.

b) Entlastung des/der Vorsitzenden und seiner/ihrer Mitarbeiter/innen.

c) Etwa anfallenden Wahlen des Ausschusses und der Kassenprüfer/innen.

d) Genehmigung des Haushaltsvoranschlages.

e) Entscheidung über Beschwerden gegen den Ausschluß eines Mitgliedes.

f) Beschlußfassung über den An- und Verkauf von Grundstücken, Waffen oder Schießeinrichtungen.

g) Satzungsänderungen.

h) Verschiedenes.

2. Anträge zur Hauptversammlung können nur berücksichtigt werden, wenn sie
mindestens eine Woche vor der Versammlung schriftlich beim Vorstand eingereicht werden.

3. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen, soweit nichts anderes bestimmt ist. Bei Stimmgleichheit entscheidet die Stimme des/der 1. Vorsitzenden.

4. Über jede Hauptversammlung ist ein Protokoll zu führen, das vom/von der Vorsitzenden und vom/von der Schriftführer/in zu unterzeichnen ist.

§ 12

1. Der/die Vorsitzende kann jederzeit eine außerordentliche Hauptversammlung mit einer Frist von einer Woche einberufen.

2. Der/die Vorsitzende muss eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen, wenn dies von mindestens 1/6 der stimmberechtigten Mitglieder unter Angabe des Grundes verlangt wird.

3. Die außerordentliche Hauptversammlung hat die gleichen Befugnisse wie die ordentliche Hauptversammlung.

§13

Zur Beschlussfassung über folgende Punkte ist die Mehrheit von 3/4 der in der Hauptversammlung erschienenen stimmberechtigten Mitglieder erforderlich:

1. Änderung der Satzung. Wird eine Satzungsbestimmung, welche eine Vor- Aussetzung der Anerkennung der Gemeinnützigkeit berührt, geändert, neu eingefügt oder aufgehoben, so ist das zuständige Finanzamt zu benachrichtigen.

2. Ausschluß eines Mitgliedes.

3. Auflösung bzw. Verschmelzung des Vereins, wenn nicht mindestens sieben
Mitglieder sich entschließen, ihn weiterzuführen. In diesem Falle kann der
Verein nicht aufgelöst werden. Die Auflösung bzw. Verschmelzung des
Vereins kann nur auf einer Hauptversammlung beschlossen werden, auf deren
Tagesordnung eine Beschlußfassung hierüber angekündigt ist.

§ 14

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an die

Stadt Schweinfurt

die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.


Schweinfurt, 14.02.1982

 

 


  Sportschützen 1959, Höllental 46, 97422 Schweinfurt